Montag, 13. April 2026

WdH 67 Vom Bienwald nach Karlsruhe

 



Mo, 13.4.2026


WdH 67: Vom Bienwald nach Karlsruhe 


7:01 h, 31 km, 43 hm Aufstieg, 45 hm Abstieg 


Zusammenfassung: Im Regen laufe ich am nächsten Morgen weiter durch den Bienwald. Ab Wörth folgt dann ein unangenehmes Stück mit lauten Straßen und Industriegebieten. Ich passiere das Kraftwerk am Karlsruher Hafen und frage mich, wie unsere zukünftige Energieversorgung aussehen soll:  Es gibt ja durchaus Zweifel, ob es möglich ist, unseren gesamten Energiebedarf auf Erneuerbare umzustellen. Tatsächlich kann das wahrscheinlich niemand ganz genau sagen, aber die Tendenz, wie sich die Erneuerbaren entwickelt haben, sollte doch jedem Hoffnung machen. Vor 20 Jahren hätte jeder gesagt: Mehr als 2-3 % sind da auf keinen Fall drin und jetzt sind wir schon bei 60 % des Strombedarfs. Natürlich. wenn der gesamte Energiebedarf also auch Wärme, Kraftstoffe und so weiter auf Erneuerbare umgestellt wird, ist das noch ein ganz anderes Volumen, aber gerade deswegen, müssen wir das entschlossen angehen und daran glauben, dass das möglich ist. Denn die Alternative weiter auf fossile Energien zu setzen, zum Beispiel neue Gaskraftwerke, wird den Klimawandel weiter beschleunigen und der ist meiner Meinung nach unser allergrößtes Problem als Menschheit. D.h. auch wenn wir die Folgen noch nicht so unmittelbar spüren, dürfen wir nicht die Augen davor verschließen, sondern müssen jetzt handeln und das, was bisher in Deutschland getan worden ist, reicht bei weitem noch nicht. Nichtsdestotrotz gilt es, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern mutig nach vorne zu schauen und vor allen Dingen als Politik tatsächlich die richtigen Weichen zu stellen und nicht so wie das offenbar zur Zeit der Fall ist, rückwärts zu laufen. 

Ich passiere die Auwaldinsel Rappenwört und folge dann dem Fluss Alb nach Karlsruhe hinein. Schließlich erreiche ich den Hauptbahnhof und setze mich in einen Zug, um meine Freundin Anke in Stuttgart zu besuchen. 


Noch im Dunkeln, breche ich im Licht der Stirnlampe auf. Bald fängt es an zu regnen und hört so schnell auch nicht wieder auf. Der Wald ist immer noch grandios mit mächtigen Eichen. Irgendwann gelange ich aus dem Naturwald heraus, aber auch der bewirtschaftete Teil ist ziemlich schön. Ich höre den ersten Kuckuck rufen und teilweise blüht der Bärlauch schon ziemlich üppig. Als ich Wörth erreiche, beginnt ein sehr unangenehmer Abschnitt. Kilometer lang geht es auf Asphalt entlang von Industriegebieten und lauten Straßen. Immerhin hat es aufgehört zu regnen und ich höre die erste Nachtigall aus einem Gebüsch singen. Schließlich überquere ich den Rhein auf einer Fußgängerbrücke, die parallel zur Eisenbahn und der Bundesstraße 10 führt. Auf der anderen Seite bin ich in Baden-Württemberg angekommen. Der NST führt hier ein Stück unmittelbar am Rhein entlang.

Dann gelange ich an den Karlsruher Hafen, wo es auch ein großes Kraftwerk von EnBW gibt. Hier stellt sich mir die Frage, wie es mit unserer Energieversorgung weitergehen soll. Es gibt ja durchaus Zweifel, ob es möglich ist, unseren gesamten Energiebedarf auf Erneuerbare umzustellen. Tatsächlich kann das wahrscheinlich niemand ganz genau sagen, aber die Tendenz, wie sich die Erneuerbaren entwickelt haben, sollte doch jedem Hoffnung machen. Vor 20 Jahren hätte jeder gesagt: Mehr als 2-3 % sind da auf keinen Fall drin und jetzt sind wir schon bei 60 % des Strombedarfs. Natürlich. wenn der gesamte Energiebedarf also auch Wärme, Kraftstoffe und so weiter auf Erneuerbare umgestellt wird, ist das noch ein ganz anderes Volumen, aber gerade deswegen, müssen wir das entschlossen angehen und daran glauben, dass das möglich ist. Denn die Alternative weiter auf fossile Energien zu setzen, zum Beispiel neue Gaskraftwerke, wird den Klimawandel weiter beschleunigen und der ist meiner Meinung nach unser allergrößtes Problem als Menschheit. D.h. auch wenn wir die Folgen noch nicht so unmittelbar spüren, dürfen wir nicht die Augen davor verschließen, sondern müssen jetzt handeln und das, was bisher in Deutschland getan worden ist, reicht bei weitem noch nicht. Nichtsdestotrotz gilt es, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern mutig nach vorne zu schauen und vor allen Dingen als Politik tatsächlich die richtigen Weichen zu stellen und nicht so wie das offenbar zur Zeit der Fall ist, rückwärts zu laufen. 

Als Kontrastprogramm laufe ich dann auf einem Damm durch Auwald mit mächtigen Eichen, supergrün und Gewässern, aus denen Wasserfrösche quaken.

Am Freibad vorbei geht es durch den Auwald der Rappenwört, der auf einer Insel zwischen Rhein und Altrhein liegt.

Schließlich laufe ich ein Stück durch die Straßen, bis ich die Alb erreiche, einen kleinen Fluss, der aus dem Schwarzwald kommt und mitten durch die Stadt fließt. Auf einem Radweg folge ich dessen Lauf längere Zeit. Schließlich erreiche ich den Hauptbahnhof und setze mich in einen Zug, um meine Freundin Anke in Stuttgart zu besuchen. 













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