Dienstag, 3. März 2026

WdH 26 Von Nienover nach Vaake

 




Di, 3.3.2026


WdH 26: Von Nienover nach Vaake


12:17 h, 46,1 km, 1094 hm Aufstieg, 1157 hm Abstieg 


Zusammenfassung: Schon bald nach meinem Aufbruch erreiche ich Bad Karlshafen, wo ich über die Weser nach Hessen gelange. Nachdem ich in dem hübschen Städtchen eingekauft habe, folge ich einem Pfad durch die steilen Weserhänge, wo ich tatsächlich einen anderen Wanderer mit Rucksack treffe. Die weitere Wanderung durch den Rheinhardswald gefällt mir zunächst nicht sehr gut. Man hat sich viel Mühe gegeben, den Weserbergland Weg über unbefestigte Wege zu führen. Leider sind die häufig von den Forstmaschinen komplett zerfahren worden. Außerdem wirkt der Wald durch die Stürme und Borkenkäfer Kalamitäten der letzten Jahre ziemlich zerrupft. Zu allem Überfluss wird hier gerade ein großer Windpark errichtet. Ich halte ja den Ausbau der Windkraft für sehr wichtig, aber der Wald und insbesondere große, weitgehend unzerschnittene Gebiete wie der Reinhardswald sollten meiner Meinung nach frei von Windrädern bleiben. Dafür ist es hier jetzt zu spät! Über Gottsbüren gelange ich zur Sababurg, dem berühmten Dornröschenschloss. Der Abstieg im Tal der Olbe zur Weser gefällt mir recht gut. Hier wachsen markante Buchen am Bach, der teilweise tief eingeschnitten ist. Anschließend gelange ich an die Weser und folge dann dem Waldrand bis in die Nähe von Veckerhagen, wo ich mich mit Catharina Schütze treffe. Sie arbeitet bei einer Krankenkasse und hat das Wandern für sich als Rettung nach einem schweren Schicksalsschlag entdeckt. Inzwischen hat sie ihre Arbeitszeit bei der Krankenkasse reduziert und arbeitet auch als selbstständige Wanderführerin. Hierbei gefällt ihr nicht nur der Kontakt zur Natur, sondern auch, dass sie andere Menschen inspirieren kann. Über das Gesundheitssystem denkt sie wie ich, dass es dringend reformbedürftig ist. Warum gibt es eine Zweiklassengesellschaft mit privater und gesetzlicher Krankenversicherung? Warum müssen sich viele unterschiedliche Krankenkassen Konkurrenz machen? 

Nachdem wir zusammen gewandert und gegessen haben, nehmen wir schließlich Abschied und ich schlage mein Freiluftlager im Wald auf.


Bereits um 6:00 Uhr bin ich wieder unterwegs. Der erste rötliche Schimmer des Tages zeigt sich, während der Vollmond langsam untergeht. Bald gelange ich auf einen Fahrweg, dem ich durch den Buchenwald der Weserhänge folge.

Schließlich gelange ich runter an die Weser, wo noch Dunst über dem Fluss hängt. Bad Karlshafen, wo ich jetzt ankomme , ist ein recht hübsches Städtchen. Ich kaufe im Netto ein und laufe ein kurzes Stück durch die Stadt, bevor es wieder in die steilen Weserhänge geht . Da ich die Weser überquert habe, bin ich jetzt in Hessen.

Bald laufe ich auf einem Fußpfad durch den Laubwald. Ich treffe einen Wanderer, der den  Weserweg in Etappen läuft, mit jeweils einer Übernachtung draußen. Ich komme an moosüberzogenen, kleinen Blockfeldern vorbei und viele der Bäume auf diesem trockenen und steilen Standort zeigen einen eher verkrüppelten Wuchs. Manche Bäume erreichen aber dennoch beachtliche Dimensionen. Tief unten sehe ich unter mir, die hier relativ schmale Weser dahin strömen. Auch letzte Nacht hat es wieder gefroren. Teilweise auf einem Pfad geht es durch Eichenwald. Hier höre ich den ersten Zilpzalp und ein Schwarz Specht fliegt rufend über mir.

Als ich weiter auf ein großes Plateau gelangen, folge ich oft Erdwegen. Allerdings werden diese teilweise auch von Maschinen befahren. Leider wirkt der Wald hier ziemlich zerrupft. Immer wieder passiere ich größere Freiflächen, die teilweise schon aufgeforstet wurden, oft mit Eichen in großen Gattern. Man hat aber auch Lärchen hier gepflanzt. Ich sehe die Türme von zwei Windrädern aufragen, denen aber noch die Rotoren fehlen.

Ein Erdweg, dem ich bergab folge, ist von den Holzerntemaschinen komplett zerfahren worden. Die Spuren sind teilweise 60-70 cm tief! Erschreckend, dass man hier weder auf den Boden, noch auf den Wanderweg Rücksicht genommen hat.

Eine Zeit lang laufe ich noch durch Buchen- und Eichenwald dann gelange ich an den Waldrand oberhalb des Ortes Gottsbüren. In dem recht großen Dorf wird kräftig an der Straße gebaut. Hier treffe ich einen älteren Mann, der vor seinem Haus sitzt und mit Weidenruten flechtet. Dies sei sein Beruf erzählt er mir. Interessant, dass jemand so ein altes Handwerk heute noch ausübt! Als ich den Ort auf einem asphaltierten Feldweg verlasse, sehe ich auf dem Hügelzug, den ich gerade durchquert habe, mindestens zehn Windräder alle noch ohne Rotoren. Der Windpark der 2021, als ich auch durch den Rheinhardswald gewandert bin, noch in Planung war, wird offensichtlich gerade gebaut. Ich denke, dass Windräder unverzichtbar für die dringend notwendige Energiewende sind. Allerdings halte ich es für unnötig sie in den Wald zu stellen, da es genügend andere Standorte gibt. Insbesondere ein großes Waldgebiet wieder Rheinhardswald sollte als Rückzugsort für Einsamkeit und Stille erhalten bleiben. Dazu passen Windräder überhaupt nicht!

Es ist schon12:30 Uhr und ich muss noch 17 Kilometer bis zu meinem Treffen mit Catharina um 16 Uhr zurück legen, daher heißt es jetzt an Geschwindigkeit zuzulegen!

Durch eine ausgeräumte Feldmark erreiche ich den Wald und komme dann zur Sababurger Mühle, wo gerade gebaut wird, unter anderem eine Jurte. Ein Grasweg führt mich am Waldrand entlang, wo die Sababurg, das Dornröschenschloss auf einem Hügel erscheint. An diesem schönen Dienstag ist dort einiges los, aber die großen Parkplätze verraten, dass das noch ganz anders aussehen kann. An der Mauer des Wildparks geht es steil nach oben, dann folge ich einem Pfad am Waldrand. Danach geht es wieder neben einer Straße in den Wald. Ein Schild verkündet, dass hier 18 Windräder errichtet werden! Außerdem hört man ein Harvester arbeiten und der angrenzende Buchen Bestand ist für meinen Geschmack viel zu stark ausgezeichnet. Das verfestigt noch einmal den negativen Eindruck, den der Rheinhardswald bisher auf mich macht. Schließlich folge ich lange der Olbe talabwärts. Teilweise ist der Bach tief eingeschnitten. An den Rändern wachsen teilweise mächtige Buchen, ein echter Rückzugsraum in diesem sonst stark unter Druck stehenden Waldgebiet. Irgendwann verbreitet sich das Tal und Laubwald dominiert. Dann gelange ich an eine Straße, dich an der Weser. Kurz geht es noch einmal auf einem Erdweg in den Wald, dann folge ich einem schönen Waldrand. Der Blick über grüne Wiesen auf denen einzelne, eindrucksvolle Eichen stehen, über die Weser, zu den gegenüberliegenden Hängen ist wirklich schön.

Pünktlich um kurz vor vier erreiche ich den Treffpunkt mit Catharina bei Veckerhagen. Die 40-jährige Frau ist schon da und wir wandern am Waldrand erst mal ein Stück zusammen weiter, bevor wir uns zu einer Pause niederlassen. Catharina hat Brote, Paprika Gurken und süße Teilchen mitgebracht. Außerdem Nüsse und Schokolade als Vorrat für mich. Wie nett! Während wir schmausen erzählt sie etwas über sich. Catharina hat das Wandern für sich entdeckt, nachdem sie einen schweren Schicksalsschlag erlitten hatte. Obwohl ihre erste längere Wanderung in Portugal hart war, wollte sie sofort mehr davon! Obwohl sie in einer Leitungspositionen bei einer Krankenkasse arbeitete, reduzierte sie ihre Arbeitszeit und bildete sich zur Wanderführerin fort. Heute bietet sie Wanderungen für verschiedene Gruppen und zu verschiedenen Themen an. Unter „Zeit zu wandern“ ist sie zu finden. Dabei ist ihr der Kontakt mit der Natur wichtig, aber auch, dass sie andere Menschen inspirieren kann.  Außerdem hofft sie, dass sie so ein Stück dazu beitragen kann, den Nachhaltigkeitsgedanken zu verbreiten.

Auch als Insider jn im Gesundheitssystem, ist sie der Meinung, dass sich hier grundlegendes ändern muss. So kann sie sich vorstellen, statt das viele Krankenkassen miteinander konkurrieren, es lediglich noch eine Gesundheitskasse gibt. Außerdem ist sie, wie ich gegen die Zweiklassengesellschaft im Gesundheitssystem mit gesetzlicher- auf der einen und privater Krankenkasse auf der anderen Seite.

Kurz bevor es dunkel wird, nehmen wir Abschied voneinander. Ich gehe wieder in den Wald und suche mir einen Platz für mein Cowboy Camp.

Heute war für mich ein ziemlich gemischter Tag. Zwar gab es durchaus schöne Momente wie die langen Waldränder und die Begegnung mit Catharina, ansonsten hat mir ein großer Teil des Reinhardswalds gar nicht mehr gefallen.






















Montag, 2. März 2026

WdH 25 Von Eschershausen nach Nienover

 




Mo, 2.3.2026


WdH 25 Von Eschershausen nach Nienover


11:31 h, 48,5 km, 1081 hm Aufstieg, 922 hm Abstieg 


Zusammenfassung: In der Nacht hat es gefroren, dennoch war mir nicht allzu kalt. Als ich aus dem Wald komme, sehe ich einen Fuchs auf dem Feld. Hinter Stadtoldendorf laufe ich durch einen abwechslungsreiches Naturschutzgebiet mit Magerrasen und Hecken. Jetzt bin ich wieder auf dem NST und folge dem Weserbergland Weg. Der Pfad am Waldrand entlang unter den steilen Holzberg Klippen ist ein echtes Highlight! Schließlich gelange ich in den idyllisch gelegenen Ort Hellental mit seinen Fachwerkhäusern. Kaum zu glauben, an diesem schönen Montagmorgen habe ich das anschließende schöne Wiesental der Helle für mich alleine. Zunächst durch Buchen- dann Fichtenwald gelange ich auf die Hochfläche des Solling. Durch das Hochmoorgebiet des Mecklenbruch führt ein Holzsteg. An Silberborn und Neuhaus vorbei, folgt der Weg immer wieder schmalen Pfaden. Am sonnigen Waldrand vor Schönhagen fliegen schon Kleine Füchse. Schließlich passiere ich die Häuser von Nienover wo ein Jagdschloss auf einem Hügel thront. An einem Hutewaldprojekt vorbei steige ich auf größtenteils schmalen Pfaden durch meistens alten Laubwald wieder auf. Hier schlage ich dann im Licht des Vollmond ein Cowboy Camp auf. Heute war ein toller Wandertag auf dem Weserbergland Weg!


Schon in der Morgendämmerung bin ich nach dieser Vollmondnacht wieder unterwegs. Zunächst laufe ich auf einem Forstweg durch den Wald an vielen Tümpeln vorbei. Als ich aus dem Wald gelange, sehe ich einen Funkmast und kann meine Blogbeiträge und Posts von gestern hochladen. Ich beobachte einige Rehe hier auf den Feldern. Als ich einem asphaltierten Feldweg folge, sehe ich einen Fuchs über die offene Flur laufen. Der Morgen ist kalt und klar, es hat gefroren. In Stadtoldendorf gelange ich zurück auf den Nord Süd Trail, der hier dem Weserbergland Weg folgt. Ich laufe ein Stück durch die Stadt und an einem Gewerbegebiet vorbei,  dann geht es durch ein abwechslungsreiches Naturschutzgebiet mit vielen Hecken und Gebüschen, sowie Magerrasen. Von einer Hügelkante schweift mein Blick zurück bis zum Ith.

Ein schöner, unbefestigter Weg führt mich dann längere Zeit an einem abwechslungsreichen Waldrand entlang, mit schönem Ausblick in die darunter liegende Senke. Links von mir steigt ein Hang steil an zu einem Kamm über dem Felsen aufragen. Hier im Wald wachsen außer Buchen auch viele Bergahorne und Eschen. Außerdem gibt es recht viel Totholz, unter anderem abgebrochene Buchen, die mit Zunderschwämmen bewachsen sind. Dieser schöne Abschnitt, bei dem es schließlich aus dem Wald geht, endet vor dem Dorf Heinade. An vielen Häusern hier hängen Scheiben, die verkünden, dass jemand mal Schützenkönig- oder Königin war. An zwei Häusern gibt es „Willkommen“ Schilder. Mal etwas anderes zu den üblichen Hunde- oder Privatgrundstück Schildern. Auf Feldwegen geht es durch die reizvolle, hügelige Landschaft weiter. Ein Grasweg führt bis an den Rand von Merxhausen. Inzwischen ist es so warm geworden, dass ich ohne Jacke laufen kann. Die Drosseln singen und ein Azurblauer Himmel spannt sich über das hügelige Land.

Ein Asphalt Weg führt mich ein kurzes Stück zu einem Tümpel, in den mehrere Quellen einmünden. Außerdem gibt es hier einen historischen Kalkbrennofen. Weiter geht es auf einem Pfad steil bergauf, bis ich auf einen Fahrweg oberhalb des Tals stoße, dem ich weiter folge. Linker Hand zeichnet sich bereits der große Waldblock des Solling ab.

Ich erreiche den idyllisch gelegenen Ort Hellental mit seinen Fachwerkhäusern.

Weiter geht es entlang von zahlreichen Informationstafeln, die Wissenswertes zu Natur und Kultur hier vermitteln, in das Wiesental der Helle, das eingeschnitten zwischen Gras-und Wald bewachsenen Hängen liegt. Es ist kaum zu glauben, aber an diesem herrlichen Montagmorgen habe ich das idyllische Tal ganz für mich alleine!

Schließlich verlasse ich das Tal und steige stetig auf Forstwegen bergauf bis auf etwa 475 m. Zunächst überwiegend in Buchenwald, später dann auch zunehmend durch Fichtenbestände. Am Weg sehe ich immer wieder angelegte Tümpel, sehr schön!

Stellenweise stehen hier Buchen unter den Fichten, aber zu meinem Erstaunen haben auch noch viele alte Fichtenbestände, die Borkenkäfermassenvermehrung der letzten Jahre überstanden.

Ein Holzsteg führt mich durch das 68 ha große Hochmoor Mecklenbruch. Allerhand Tafeln verraten Wissenswertes überdie Natur des Gebietes und die Renaturierung. Am Rand wachsen Fichten  und Birken, nur in der Mitte ist das Moor mehr oder weniger Waldfrei. An sumpfigen Wiesen vorbei, auf denen Rotes Höhenvieh weidet, geht es nach Silberborn. Der NST führt dann aber nicht in den Ort, sondern ich laufe auf einem Pfad ein Stück parallel zu einer Straße, die ich dann überquere. 

Weiter geht es durch den Wald, an den schmale Wiesenstücke angrenzen. An einer Stelle passiere ich eine Köhler Hütte mit dem typischen, spitzen Aufbau. Ich unternehme einen Abstecher zum Hochsolling Turm, der zwar ziemlich weit über die Bäume hinausragt, aber dennoch keine umwerfende Aussicht gewährt. Weiter geht es auf dem Pfad entlang von trockenen Sandsteinmauern, die früher Pferdeweiden eingegrenzt haben, da hier im Solling Pferde gezüchtet wurden.

Am Rand von Neuhaus komme ich am Forstamt vorbei, wo es eine Wagenburg gibt, die man als Gast zum Übernachten nutzen kann. Anschließend folge ich einer Allee mit mächtigen Eichen. Ein Pfad führt mich am Wildpark Solling entlang, wo ich aber keine Tiere sehe. Ich gelange an die Straße, wo das Wildparkzentrum liegt, das von den niedersächsischen Landesforsten gleichzeitig als Touristeninformation genutzt wird.Ein  schmaler Weg führt durch den Wald weiter parallel zur Bundesstraße. Der Wald linker Hand ist von alten Eichen geprägt. Schließlich geht es wieder tiefer in den Wald, obwohl man die Bundesstraße immer noch hört. Der Wald ist hier großflächig von alten Buchenbeständen geprägt, in denen es aber auch immer wieder dicke Eichen gibt, sehr schön!

Etwas später komme ich auch mal wieder an einer Naturwaldfläche vorbei. Insgesamt 10 % der Fläche der niedersächsischen Landeswälder sind so vor einigen Jahren aus der forstwirtschaftlichen Nutzung genommen worden. Hier steht man offensichtlich dazu, denn überall verkünden Schilder wozu diese Naturwälder da sind.

Später laufe ich dann aber auch durch relativ junge, einförmige Buchenbestände. 

Ein Erdweg führt mich dann zum Waldrand oberhalb eines Wiesentals. Schließlich komme ich am ErlebnisWald Solling vorbei mit Baumhaushotel und angrenzendem Campingplatz. Von hier folge ich einem Grasweg am sonnigen Waldrand entlang. Hier fliegen Kleine Füchse. Schließlich gehe ich durch die Felder nach Schönhagen und durchquere den Ort. Dahinter führt ein Asphalt Weg hoch zum Waldrand. Ich laufe durch den recht abwechslungsreichen Wald und erreiche den aus nur wenigen Häusern bestehenden Ort Nienover. Außerdem gibt es hier auf einem Hügel ein großes Jagdschloss. Durch einen Wald mit vielen alten Eichen gelange ich zum Hutewaldprojekt. Auf etwa 200 ha Fläche  weiden hier Exmoor Ponys und Heckrinder, der Wald wird aber auch durch Holzeinschlag aufgelichtet. Während sich der Himmel hinter mir sanft lila färbt und der volle Mond schon am Himmel steht, wandere ich auf schmalen Pfaden durch die alten Laubwälder weiter aufwärts. Im letzten Licht um 18:20 schlage ich dann in einem mittelalten Buchenwald mein Cowboycamp auf.  Später höre ich noch Wildschweine in der Nähe im Laub trappeln, sehe sie jedoch nicht.
















Sonntag, 1. März 2026

WdH 24 Von Coppenbrügge nach Eschershausen

 




So, 1.3.2026


WdH 24: Von Coppenbrügge nach Eschershausen


8:29 h, 31,6 km, 1099 hm Aufstieg, 953 hm Abstieg 


Zusammenfassung: Nachdem ich mit den beiden interessanten Frauen gefrühstückt habe, fährt mich Anne zurück nach Coppenbrügge. Von dort steige ich bald zum Kamm des Ith auf, dem ich auf schmalen Pfaden über 20 Kilometer weit folge. Die dunklen Kalkfelsen sind dicht mit Moos und teilweise Hirschzungenfarn bewachsen. Zu meiner großen Freude blühen hier schon die Märzbecher. Der teilweise steinige Fußweg lässt mich nur langsam vorankommen. Dafür treffe ich selbst an diesem schönen Sonntag nur wenig andere Menschen, hier im Buchenwald. Dieser schmale, lange Kamm ist wahrscheinlich deutschlandweit einzigartig, wirklich etwas Besonderes! 

Schließlich erreiche ich die Ithwiesen über die mein Blick weit schweifen kann. Es geht dann abwärts nach Eschershausen im Leinetal. Nachdem ich wieder ein Stück im Wald aufgestiegen bin, schlage ich schließlich mein Lager in einer halb verfallenen Schutzhütte auf. 


Am Morgen frühstücken wir noch gemütlich zusammen, dann bringt mich Anne zurück nach Coppenbrügge, wo ich um 9 Uhr wieder starte. Ein Stück laufe ich noch durch den Ort, dann geht es aufwärts in den Wald des Ith. Bald gelange ich in den Naturwald Saubrink/Oberberg, der einen Buchenwald auf Kalkstein schützt. Mit 240 ha ist das der größte „Urwald von morgen“ Niedersachsens, wie eine Tafel verkündet. An diesem schönen, aber noch recht frischen Morgen, geht es weiter auf einem Pfad durch den beeindruckenden Buchenwald, der mit zahlreichen, moosbedeckten Felsen übersät ist. 

An Steinen vorbei, die mit den langen, grünen Blättern des Hirschzungenfarns bewachsen sind,  geht es über Treppenstufen steil aufwärts an dunklen Kalkklippenvorbei. Ein Mann mit seinem E-Bike sieht rasch ein, dass er hier nicht hochkommt.

Schließlich folgt der Pfad dem schmalen, felsigen Kamm des Ith auf etwa 400 Meter Höhe. 

Mir begegnet hier zunächst nur ein Wanderer. Ich erklimme den niedrigen Ith Turm, von dem der Blick bis ins Wesertal  reicht.

Der Holunder zeigt schon frische, grüne Blätter und auch hier ist der Bärlauch schon draußen. Ein Stück weiter blühen pünktlich zum 1. März, die ersten Märzenbecher, Verwandte der Schneeglöckchen, die man aus dem Garten kennt. Als ich weiter laufe,  sehe ich noch viele weitere. Im Wald wachsen hier außer den Buchen auch viele Bergahorne und Eschen. Nach 5,7 Kilometern stößt der Pfad auf einen Fahrweg, dem ich weiter folge. Es geht abwärts zu einer Straße, dann geht es auf einem Fußweg dem Kamm folgend,  zunächst ziemlich steil weiter. Der Pfad ist teilweise recht steinig und immer wieder muss ich über Bäume klettern, daher ist das Vorankommen ziemlich langsam. Der nächste Pfadabschnitt endet nach 5,7 km. Dadurch, dass der Ith Kamm so schmal ist, ergeben sich häufig Aussichten zu den Seiten. Man sieht größere Steinbrüche in den benachbarten Höhenzügen, aber auch die Türme eines Kernkraftwerks an der Weser. Auf diesem Abschnitt begegne ich einigen Leuten. Später verbreitet sich der Kamm und ist einfacher zu begehen. Stellenweise stapfe ich durch eine dicke Laubdecke, die der Wind angeweht hat. Dieser Teil des Kamms gefällt mir noch besser. An der Kante ragen auch hier hohe, bizarre Felsen auf. Nach insgesamt 24 km und über 900 Höhenmetern Aufstieg endet der Pfad schließlich an der Ithstraße. Hier sind zahlreiche Motorradfahrer. Bald biege ich auf einen asphaltierten Feldweg ab, der durch das Naturschutzgebiet Ith Wiesen führt, wo ich bei strahlend blauem Himmel tolle Aussichten erhalte. Ich passiere einen Segelflugplatz, wo gerade Betrieb herrscht, und biege dann auf einen Pfad in den Wald ab.

Abseits des Weges gibt es hier einige Höhlen. Eine Tafel verrät, dass die 57 m lange Rothesteinhöhle in der Bronzezeit vermutlich für kultische Handlungen genutzt wurde. Bis zum 1. April ist die Höhle geschlossen, zum Schutz der Fledermäuse, die dort hier Winterquartier haben. 

Schließlich geht ein Fußweg bergab, aus dem Wald. Auf einem Grasweg laufe ich durch Felder und Wiesen weiter. Ich streife kurz Scharfoldendorf. 

Eine Holzbrücke führt mich dann über die hier noch winzige Leine.

Ich gelange nach Eschershausen, wo Leute sich Eiswaffeln aus einem Café holen. Am Waldeingang fülle ich meine Wasserflasche an einem Bach, dem ich dann auf einem Fußweg steil aufwärts folge. Nachdem ich wieder auf einen Fahrweg gelangt bin, schlage ich gegen 17:30 Uhr mein Lager in einer halbverfallenen Schutzhütte auf. Später bellt in der Nähe ein Reh, dem wohl meine Anwesenheit nicht gefällt. 



























Samstag, 28. Februar 2026

WdH 23 Von Haste nach Coppenbrügge

 



Sa, 28.2.2026


WdH 23: Von Haste nach Coppenbrügge 


11:22 h, 47,5 km, 974 hm Aufstieg, 917 hm Abstieg 


Zusammenfassung: Nachdem es in der Nacht angefangen hatte, zu tröpfeln, baue ich mein Zelt doch noch auf. Es bleibt dann aber trocken, und am Morgen setze ich meine Wanderung durch den Haster Wald fort. Bei Waltringhausen überqueren ich dann die A2 und beginne den Aufstieg in den Deister, mein erstes Mittelgebirge! Der Wald hier wird hauptsächlich von Buchen bestimmt. Über etwa 20 km folge ich dem Kamm und steige schließlich nach. Springe ab. Hier treffe ich mich spontan mit Sabine, dir eine Kanne Kaffee mitbringt und mir erzählt, wie sie von einem Buch zum wandern inspiriert wurde. Sie ist dann alleine auf Tour geraten, obwohl sie im Bekanntenkreis für verrückt gehalten wurde. Viele Leute haben sie auch vor Wildschwein und Wölfen gewarnt. Tiere, die ich für Wanderer als ungefährlich ansehe! Schließlich setze ich meine Wanderung durch den Saupark, springe, ein ehemaliges Staats, Jakt Revier fort. Im Sonnenuntergang gelange ich dann aus dem Wald ins Feld und laufe nach Coppenbrügge, wo ich mich mit Bettina treffe. Mit ihr und Ihrer Frau Anne, verbringe ich dann einen netten Abend bei Pizza in ihrem schönen Fachwerkhaus. Die Frauen erzählen, dass sie befürchten, dass die AfD Einfluss auf den Kulturbetrieb nehmen will, wenn sie noch stärker wird. Allerdings hegen Sie Hoffnung, dass sich die Menschen, die beispielsweise an den Theatern arbeiten, dagegen entschlossen wehren werden.


In der Nacht gegen 1:30 Uhr beginnt es zu tröpfeln. Ich überlege kurz, lediglich die Zeltplane über mich zu legen., entscheide mich dann aber dazu das Zelt aufzubauen. Tatsächlich regnet es dann aber nicht mehr. 

Noch in der Dämmerung laufe ich weiter durch den den Haster Wald mit seinen Eichen. Am Waldrand gelange ich auf einen asphaltierten Feldweg. Hier in der Nähe der A2 ragen sechs Windräder auf. Das ist aus meiner Sicht ein guter Standort, da die Gegend ohnehin optisch und akustisch durch die Autobahn stark gestört ist. Ich denke an die Unterhaltung von gestern mit Gaby. Sie kann dem Leistungsgedanken beim Wandern nichts abgewinnen. Tatsächlich scheinen solche Geschwindigkeitsrekorde in (FKT), immer mehr an Bedeutung zu gewinnen und auch solche Events, wo man 50 oder 100 km am Stück läuft, gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Tatsächlich ist für mich diese Wanderung auch eine Herausforderung. Ich möchte feststellen, ob ich große Distanzen über lange Zeit zurücklegen kann. Natürlich heißt das, weniger Pausen zu machen und vielleicht auch weniger Zeit dafür zu haben, Momente in sich aufzunehmen. Andererseits ist es natürlich nicht so, dass man auch wenn man lange stetig wandert, nichts sieht. Im Gegenteil, ich nehme meine Umgebung dabei durchaus intensiv war. Außerdem laufe ich von früh morgens bis spät abends, um diese großen Strecken zurückzulegen. D.h. ich erlebe stets die besonders spannenden Übergänge von der Nacht zum Tag und umgekehrt. Also, für mich haben verschiedene Arten des Wanderns durchaus ihre Berechtigung und ihren Reiz und letzten Endes muss jeder für sich selber entscheiden, was ihm am besten gefälltIch durchquere Waltringhausen mit seinen Gewerbegebieten. Anschließend geht es unter der A2 hindurch. Hier verabschiede ich mich vom Flachland und beginne den Aufstieg in den Deister, mein erstes Mittelgebirge! Ich sehe drei Rehe am Weg und einen großen Greifvogelhorst in einer Buche. Auf einem breiten Forstweg geht es meist durch Buchenwald. Es gibt hier auch Flächen, die aus der forstwirtschaftlichen Nutzung heraus genommen wurden, und sich zu einem Urwald von morgen entwickeln sollen. Auf meinem Rucksack hat sich ein Marienkäfer niedergelassen, den ich Kilometer weit mittrage. Aus einem fließenden Graben fülle ich mir gutes Wasser ab. Heute ist es im Gegensatz zu den letzten Tagen bewölkt, aber mild. Zeitweise folge ich einem breiten Erdweg. Schließlich erreiche ich den Kamm des Deisters auf etwa 350 m Höhe. Neben den Buchen wachsen hier oben tatsächlich auch noch alte Fichten. Ab dem Fernsehturm am Großen Hals ist der E1 500 m weit asphaltiert. Es gibt hier auch kleinere Lücken im Wald, die wahrscheinlich durch Sturm oder Borkenkäfer entstanden sind und häufig mit Douglasien aufgeforstet wurden. Insgesamt macht der Wald des Deisters, aber einen vitalen Eindruck. Ich passiere den Nordmann Turm vor dem Autos stehen und den Eindruck einer Gaststätte macht. Einige Spaziergänger, Läufer und Radfahrer sind unterwegs, einmal begegnet mir sogar eine Gruppe aus sieben Frauen und zwei Männern. Es geht dann ein ganzes Stück abwärts zum Nienstedter Pass, wo an einer Straße ein großer Parkplatz liegt. Etliche Autos sind dort geparkt. Ich sehe den ersten Huflattich mit seinen gelben Blüten am Wegesrand und erreiche eine Anlage zur Flugsicherung auf dem Hügel Höfeler. 500 m weit geht es auf Asphalt bergab. Ich laufe weiter auf dem Kammweg und passiere die Waldgaststätte Anna Turm, die aber noch geschlossen ist. Ein Fußweg führt mich schließlich 700 Meter weit abwärts. Ich streife die winzige, idyllisch gelegene Siedlung Köllnisch Feld. Weiter geht es meistens durch Buchenwald zum Teil auch mit schönen alten Exemplaren.  Ich laufe lange entlang einer Naturwaldfläche, die gleichzeitig Wildruhezone ist. Schilder bitten hier darum, diese nicht zu betreten. Andererseits sehe ich in jeder der Schneisen, die hier reinführen, eine Ansitzkanzel. Naja, der größte Störfaktor für das Wild ist in der Regel der Jäger auf dem Hochsitz. D.h., wenn man schon solche Zonen ausweist, sollte dort auch die Jagd ruhen!

Eine Tafel zum Naturschutzgebiet Köllnisch Feld, durch das ich hier laufe, verkündet, dass abseits der Wege, das Betreten vom 15. März bis zum 15. Juli verboten ist. Das finde ich eine sehr gute Regelung. Woanders wird ja pauschal ein Betretungsverbot für das ganze Jahr ausgesprochen.

Jetzt ist die Sonne auch wieder erschienen. Gleichzeitig ist es recht windig. In den Buchenwald eingemischt gibt es hier auch Ahorne, Eschen und Ulmen. 

Als ich schließlich absteige, sehe ich die ersten frisch grünen Bärlauchblätter im Laub. Natürlich lasse ich mir erst mal einige schmecken!

Auf einem Erdweg geht es relativ steil bergab zur Deister Pforte. Hier verlasse ich den E1 und gelange auf den Roswitha Weg, dem ich weiter folge. Bald gelange ich an den Ortsrand von Springe. Hier ruft mich Sabine an, die spontan mit einer Kanne Kaffee vorbeikommen möchte.

Wir sitzen dann in der Sonne zusammen, trinken Kaffee und essen Kekse. Dabei erzählt mir Sabine, wie sie durch ein Buch zum Wandern gekommen ist, obwohl ihre ganze Bekanntschaft sie für etwas verrückt hielt, als sie das erste Mal alleine mit Zelt und Rucksack zu einer Tour aufgebrochen war.Wie sie erzählt und auch ich immer wieder feststelle, haben viele Leute Angst vor Wildschweinen oder Wölfen. Ich halte das für völlig unbegründet, aber diese Ängste scheinen ziemlich tief zu sitzen. Sie hat mich im Podcast „Wanderwach und Kaffee“ gehört, und verfolgt seitdem meinen Weg. Viel zu schnell vergeht die Zeit und nach einer halben Stunde breche ich wieder auf, da ich noch einige Kilometer laufen will. Bald erreiche ich den Wald des Sauparks Springe oder des Kleinen Deister, wie er auch genannt wird. Ein Stück geht es am Waldrand entlang, bevor ich in den eigentlichen Saupark gelange, der von einer Mauer umgeben ist. Dies war über lange Zeiten ein Staatsjagdrevier und ist heute Naturschutzgebiet. Es gibt hier zwar noch viele alte Buchen, aber sehr viele gefällte Stämme liegen an den Wegen. Stellenweise hat man alle alten Bäume über den Baumnachwuchs entnommen. Ein trauriges Bild! Die Wege hier sind häufig von Kastanienbäumen gesäumt, natürlich als Futter für das Wild.

Schließlich durchquere ich wieder die Mauer, die bereits 1839 fertig gestellt wurde. Der 14 km² große Saupark war nämlich lange das Hofjagdrevier der Könige von Hannover und später der Deutschen Kaiser, aber ich denke, es hat auch noch in den Zeiten der Bundesrepublik eine Rolle gespielt.

Es geht ab jetzt mehr oder weniger stetig bergab. An vielen Stellen ist der Buchenholzeinschlag noch in vollem Gange. Überall ist Holzaufgestapelt, zum Teil für Leute, die sich daraus Brennholz schneiden. An einer Stelle ist der Weg gesperrt. Es gibt aber keine Umleitung. Tatsächlich ist der Weg auf einer kurzen Strecke zugeworfen mit Reisig. Hätte man den für das Wochenende nicht frei machen können, wo hier sowieso nicht gearbeitet wird? Schließlich ist das ein ausgewiesener Wanderweg.

Ich überquere eine Straße und gelange dann in einen eingezäunten Bereich, wo die alte Hutewaldnutzung nachgeahmt werden soll. Bei dieser wurde das Vieh in den Wald getrieben, wodurch sehr lichte Bestände entstanden. Ein Stück weiter sehe ich dann tatsächlich einige Schottische Hochlandrinder die hier Weiden. Alles ist ziemlich schlammig und die Erlen sind stark aufgelichtet. Es gibt aber auch Birken und ältere Eichen.

Schließlich gelange ich an den Waldrand und sehe gegen über bereits den Höhenzug des Ith,  über den ich morgen laufen will. An dessen Fuß liegt Coppenbrügge, mein heutiges Ziel. Außerdem sieht man hier im Offenland einen großen Windpark mit über 20 Windrädern.

Ich erreiche die Häuser von Salzburg und laufe auf einem asphaltierten Feldweg, der von Birken gesäumt wird in die Feldflur.

Dann geht es auf einem Grasweg an einer Erlenreihe vorbei, die einem Grasweg steht. 

Gegen 18 Uhr erreiche ich dann Coppenbrügge, wo ich im Netto Supermarkt einkaufe. Bald erscheint Bettina, die mich hier abholt. Ich hatte die Frau, die einige Jahre jünger als ich ist, im letzten Jahr bei einem Vortrag von mir getroffen, und sie hat sich als Trail Angel für den NST vorgestellt. Der Begriff Trail Angel stammt aus der Weitwanderszene der USA und bezieht sich auf Menschen, die die Wanderer unterstützen, beispielsweise, in dem sie Ihnen Unterkunft oder Essen anbieten.

Wir fahren etwa 17 km nach Pötzen, wo sie mit ihrer Frau Anne, die aus Frankreich stammt, in einem schönen Fachwerkhaus wohnt. Ich richte mich erst mal ein, dann sitzen wir bei selbst gemachter Pizza zusammen. Bettina ist Theaterfotografin und Anne Pianistin und Professoren an der Musikhochschule Hannover. Die beiden reisen auch gerne, so haben wir uns viel zu erzählen. Interessant für mich ist, dass Deutschland die Hälfte aller Theater und Opernstätten weltweit beherbergt. Dies rührt aus der Geschichte her, und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg bewusst beibehalten als Instrument, um die Demokratie zu stützen.Anne kritisiert, dass der Staat teilweise versucht, recht stark das Geschehen am Theater zu bestimmen. So war es stark erwünscht, 2015 als die vielen syrischen Flüchtlinge kamen, entsprechende Stücke zu spielen, die die „Willkommenskultur“ fördern. Jetzt befürchten die Frauen, dass, wenn die AfD noch stärker wird, sie versuchen wird, den Theaterbetrieb mit ihrer Ideologie zu beeinflussen. Allerdings glauben Sie, dass die Intendanten und sonstigen am Theater arbeitenden Menschen sich dagegen entschlossen wehren werden. Es ist schon spät, als ich schließlich müde ins Bett falle.